Bahnhof Simmern 
Zeitraum 1933 bis 1959
(Seite befindet sich im Aufbau)
Für diesen Zeitraum liegen (noch) wenige Dokumente vor.
Einige Bilder werden in beim nächsten Update eingebaut.
Zum Teil liegen Bilder von den Fliegerangriffen im 2 Weltkrieg vor.
Zudem ist Literatur auszuwerten, die nicht immer ganz der Wahrheit entspricht.
Bilder 
Stellwerk Sf + Ausfahrt Ost
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Bahnsteig + Vorplatz
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Gütergleise
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Stellwerk Sw + Ausfahrt West

Nachdem die Nationalsozialisten die Macht 1933 übernommen hatten, verbesserte  sich die wirtschaftliche Lage in ganz Deutschland. Eine gute Weltwirtschaftslage, Großprojekte (z.B. Autobahnbau) und Aufrüstung ließen Arbeitsplätze entstehen und die Aufschwung verschleierte die mörderischen Gedanken des Regimes. 
1935 begannen die Planungen für den Bau der Hunsrückhöhenstraße. Wie auch bei den Autobahnen wurde die Reichsbahn im Hunsrück für den Ausbau eingespannt. Zuerst wurden die Bahnhöfe ausgebaut (Überholgleise verlängert, Rampen angelegt und neue Signaltechnik eingebaut) und der Oberbau verstärkt um die Transporte durchführen zu können. Für den Bahnhof Simmern bedeutet dies ein bis dahin nie dagewesenes Aufkommen und eine Verbesserung der  Signaltechnik wurde notwendig.  Zu dieser Zeit dürfte der Bahnhof Simmern seine größte Ausdehnung erreicht haben. 
Der 2 Weltkrieg (ab 1939) brachte ab 1943 Angriffe feindlicher Bomber. Waren es am Anfang nur große Ziele wie Frankfurt und Köln, erfolgten 1944 auch Angriffe auf kleine Bahnknoten wie auf Simmern und seine Bahnanlagen. Das Gleisdreieck (war ja eigentlich keines) war dabei die Markierung für die Bomber.
Der erste Angriff erfolgte am 21.07.1944 gegen Mittag. Hierbei brannte das Empfangsgebäude zum Teil aus. Die Brandschäden sind noch heute im Dachboden zu erkennen.
Am 28.08.1944 wurden 10 unter Dampf stehende Dampfloks im Bahnhof angegriffen und beschädigt.
Am 11.09.!944 erfolgte ein Angriff auf einen Leerreisezug bei Mutterschied. Dabei wird die Blockstelle in km 34 erwähnt. Beschädigt wurden Zuglok 56-695 und Schublok 93-161.

Nach dem Einmarsch der Amerikaner ruhte der Verkehr. Viele Brücken waren von der Wehrmacht gesprengt worden oder bei Kämpfen beschädigt worden. Der Lokschuppen war beschädigt. Das Empfangsgebäude zum Teil ausgebrannt. Die Gleisanlagen erheblich durch Bombenkrater in Mitleidenschaft gezogen.
Der Lokschuppen wurde nicht wieder vollständig aufgebaut und  das Empfangsgebäude wurde sehr viel Einfacher aufgebaut. Vor allem ist dies am Dach zu erkennen.
In den ersten Jahren nach dem Krieg waren nur wenige Leistungen zu erbringen. 3 Zugpaare je Strecke waren der Standart. Nach Gründung der Bundesrepublik und Einführung der D-Mark wurden auch wieder mehr Leistungen im Güterverkehr und im Personenzugdienst erbracht. Besonders Anfang der 50iger Jahre wurde eine Zugdichte erreicht, wie sie nie mehr erreicht wurde. Gleichzeitig wurden auch Modernisierungen vorgenommen. Schienenbusse übernahmen dampflokbespannte  Zugleistungen. Die Strecken wurden auf Zugleitbetrieb umgestellt und die Fahrdienstleiter wieder abgezogen.


Abfahrten Sommer 1959